Team
Leitung Sprachkurse & Programm für Kinder- und Schüler:innen | stellv. Direktion
Uta-Beate Schroeder
+49 (0)761 55 65 27-14
schroeder@csh-fr.de
Leitung Sprachkurse für Erwachsene & Firmen | German-American Business Community
Ashley Matthäus
+49 (0)761 55 65 27-16
matthaeus@csh-fr.de
Bundesfreiwillige Bibliothek & Kulturprogramm
Charlotte Fuchs
+49 (0)761 55 65 27-27
bufdi1@csh-fr.de
Kulturprogramm | Presse | Social Media
René Freudenthal
+49 (0)761 55 65 27-19
freudenthal@csh-fr.de
Praktikum Kulturprogramm & Öffentlichkeitsarbeit
Joshua McIllece
+49 (0)761 55 65 27-0
praktikant1@csh-fr.de
Studien- und Austauschberatung | Stipendium | Schulprogramme
Melanie Goelden
+49 (0)761 55 65 27-18
goelden@csh-fr.de
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Du bist mindestens 18 Jahre alt, verfügst über sehr gute Englischkenntnisse und interessierst dich für Literatur? Dann unterstütze uns und unser Team für 6 bis 12 Monate als Bundesfreiwillige:r in der Bibliothek!
Vorstand
- Gerhard Manz (Vorsitzender)
- Dr. Michael Lauk
(stellvertr. Vorsitzender | nicht abgebildet)
Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach
(Stadt Freiburg | nicht abgebildet)
Felicia Maier
(Stadt Freiburg) - Ministerialrat Matthias Wolf
(Land Baden-Württemberg | nicht abgebildet)
Christopher Sanchez
(Land Baden-Württemberg)
- Konsulin Michelle Kevern
(US-Botschaft Berlin | nicht abgebildet) - Friederike Schulte
(Carl-Schurz-Haus) - Dr. Christoph Haas
- Prof. Dr. Jürgen Rühe
(nicht abgebildet) - Dr. Anja Schüler
- Dr. Annette Schuck
VDAZ: Verbund Deutsch-Amerikanischer Zentren
Wir sind Mitglied im VDAZ!
Der VDAZ ist ein Netzwerk aus gemeinnützigen transatlantischen Bildungs- und Kulturzentren. Die Mitgliedsinstitutionen sind offene Begegnungsstätten, in denen Austausch und Verständigung zwischen den USA und Deutschland gefördert werden. Der VDAZ vereint die vielfältigen Aktivitäten der Institutionen und vernetzt die deutsch-amerikanische Verständigungsarbeit bundesweit.
Weitere Infos zum Verbund finden Sie hier.
Geschichte
Grundsteine
1952
als eines der sogenannten Amerika-Häuser der US-Regierung im ganzen Land gegründet, sollte das heutige Carl-Schurz-Haus nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Sinne der Westbindung demokratische Werte und kulturellen Austausch nach Deutschland tragen. Das noch immer im Stadtgespräch vielfach erinnerte „Bookmobile“ – ein fahrender Bücherbus – versorgte schon in den Anfangsjahren Freiburgs Schulen sowie Dörfer im Umland mit englischsprachiger Literatur und machte den Gedanken offener Bildung fassbar.
1962
wurde das Carl-Schurz-Haus zu einem binationalen Zentrum umgestaltet: Stadt Freiburg, Land Baden-Württemberg, der Bund und die US-Regierung trugen ab jetzt gemeinsam die Verantwortung für das Deutsch-Amerikanische Institut. Der Trägerverein „Freiburger Amerika-Haus e. V.“ mit Vorstand, Verwaltungsrat und Mitgliedern wurde eigens zu diesem Zweck gegründet.
1966
zog das Haus in die Kaiser-Joseph-Straße im Zentrum der Freiburger Altstadt – mit eigener Bibliothek und einem Vortragssaal – und entwickelte sich an diesem Standort für die Bevölkerung rasch zu einer unverzichtbaren Adresse für den transatlantischen Dialog und das lokale Kulturleben.
1969
erhielt das Institut den Namen Carl-Schurz-Haus – nach dem Freiheitskämpfer der fehlgeschlagenen deutschen Revolution von 1848, der in die USA emigrierte und dort als Senator und Innenminister zu einer Symbolfigur der Demokratie und des deutsch-amerikanischen Austausches wurde. Der Namenswechsel markierte zugleich ein programmatisches Bekenntnis zu gelebtem binationalem Brückenbau.
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1980er-Jahre
Auch in Zeiten knapper Kassen blieb das Institut bestehen. Als die US-amerikanische Finanzierung ab den 1980er-Jahren drastisch reduziert wurde, übernahm der Trägerverein die Verantwortung für den Fortbestand – ein entscheidender Schritt in Richtung Unabhängigkeit.
1988
stärkten neue Bündnisse das Profil des Carl-Schurz-Hauses in der Stadtgesellschaft – und darüber hinaus – weiter: Mit der Gründung der Städtepartnerschaft Freiburg-Madison (Wisconsin) fand das Haus einen lebendigen Anknüpfungspunkt für Bürgeraustausch auf beiden Seiten des Atlantiks.
2006
eröffnete das Haus schließlich feierlich – und in Anwesenheit von Oberbürgermeister Salomon – an seiner aktuellen Adresse in der Eisenbahnstraße 62.
Seitdem
hat das Carl-Schurz-Haus sein Angebot an transatlantischem Kulturprogramm und vielfältigen Dienstleistungen für die lokale Bevölkerung kontinuierlich weiterentwickelt: Wir veranstalten etwa Vorträge von Expert:innen, Lesungen mit Pulitzer-Preisträger:innen, Diskussionsrunden mit internationalen Wissenschaftler:innen, Filmreihen, Ausstellungen, Konzerte, Dinner-Partys oder Workshops.
Außerdem
prägen Sprachkurse für alle Altersgruppen mit Muttersprachler:innen-Lehrpersonal – „native speakers“ – unser Angebot. Von Kindern und Jugendlichen über Erwachsene bis hin zu Firmenkunden finden alle Interessent:innen passgenaue Lösungen für ihre Bildungsbedürfnisse. Unsere Schüler- und Studienberatung sowie Projekte zu Medienkompetenz und Demokratieförderung kommen hinzu. Nicht zuletzt hat sich auch die Hausbibliothek im Sinne eines „Third Space“ zu einem beliebten Treff- und Veranstaltungsraum entwickelt.
Heute
steht das Carl-Schurz-Haus für einen offenen, vielstimmigen Dialog zwischen den USA, Deutschland und Europa. Es bringt seine Gründungsgeschichte in Austausch mit aktuellen Themen: von transatlantischer Politik über Literatur und Film bis zu Existenzfragen der Demokratie. Damit ist es nicht nur ein Geschichtsort, sondern vor allem ein Ort der Gegenwart – und ein Forum für die Debatten von morgen.
Carl Schurz
„Ideals are like stars; you will not succeed in touching them with your hands. But like the seafaring man on the desert of waters, you choose them as your guides, and following them you will reach your destiny“
Unser Namensgeber, der Senator und Innenminister Carl Schurz (1829–1906), steht exemplarisch für die enge Verflechtung von deutscher und amerikanischer Demokratiegeschichte. Geboren im Rheinland, schloss er sich als Student der Revolution von 1848/49 an und kämpfte für politische Freiheit und liberale Bürgerrechte. Nach der Niederschlagung floh er über Umwege in die USA, wo er sich nach Ankunft in New York zunächst in Watertown, Wisconsin niederließ: Schurz fand in den Vereinigten Staaten nicht nur seinen zweiten Lebensmittelpunkt, sondern schnell auch eine neue, größere politische Bühne.
In seiner Wahlheimat auf der anderen Atlantikseite machte Schurz eine bemerkenswerte Karriere: Er wirkte als Journalist, Rechtsanwalt und leidenschaftlicher Redner, bevor er im Bürgerkrieg als General für die Nordstaaten kämpfte. Später wurde er Senator für den Bundesstaat Missouri und als Innenminister unter Präsident Rutherford B. Hayes (1877–1881) eine prägende Stimme für Reformen im öffentlichen Dienst und für eine gerechtere Behandlung indigener Völker. Auch wenn er damit Kontroversen auslöste, blieb er ein kompromissloser Verfechter politischer Integrität und eines am Gemeinwohl orientierten Staates.
Zeit seines Lebens war Carl Schurz nicht nur Politiker mit Reformwillen, sondern auch Publizist und Intellektueller. Er verstand sich als Mittler zwischen der alten und der neuen Welt – als jemand, der die deutschen Freiheitsideale von 1848 nach Amerika brachte und praktische amerikanische Demokratieerfahrungen zurück nach Europa vermittelte. Damit verkörperte Schurz den Grundgedanken transatlantischer Verständigung, lange bevor dieser Begriff gebräuchlich wurde. Sein Wirken erinnert bis heute daran, dass Demokratie nur lebendig bleibt, wenn sie über Grenzen hinweg gedacht und mutig verteidigt wird.



