Buchvorstellung & Gespräch mit Johannes Ehrmann, DIE ZEIT | Im Rahmen der Reihe "On the Ropes: Midterms in America"

Schicksalsjahr 1933: Washington schottet sich ab, während in Berlin die Demokratie zugrunde geht. Der virtuose Geschichtsvermittler Johannes Ehrmann – ZEIT-Redakteur, Amerikanist, preisgekrönter Sachbuchautor – erzählt diese fatale Wegmarke des Westens erstmals aus transatlantischer Perspektive. In seinem Nonfiction-Thriller „Amerika ’33“ trifft die geschundene Weimarer Republik auf ein Amerika im freien Fall: jeder Vierte arbeitslos, Präsident Roosevelt regiert das Land im Dauer-Notstand. Und doch: Es bleibt ein Fluchtpunkt für die Verfolgten Europas: Albert Einstein, von den Nazis mit Kopfgeld gejagt. Oder Marlene Dietrich, von Goebbels umworben. Mit dem Gespür des gewieften Reporters und dem Tiefgang des Historikers montiert Ehrmann ein mitreißendes Panorama einer Zeitenwende, die den Rest des 20. Jahrhunderts vorprägen sollte.

Johannes Ehrmann

Johannes Ehrmann, geb. 1983, ist ZEIT-Redakteur und Autor mehrerer Sachbücher. Studium der Amerikanistik und Geschichte in Berlin und Philadelphia mit Master-Abschluss an der University of Pennsylvania (USA). Seine journalistischen Texte sind mehrfach ausgezeichnet worden. Johannes Ehrmann lebt in Berlin.

15 € | 12 € (Schüler:innen, Studierende, CSH-Mitglieder)

Deutsch

Buchhandlung Rombach, Bertoldstr. 10, 79098 Freiburg

Mittwoch, 14.10.2026 | 19:30 – 21:00 Uhr

Tickets hier | via Buchhandlung Rombach

Veranstalter: Carl-Schurz-Haus | In Kooperation mit der Buchhandlung Rombach