Podiumsdiskussion mit Amerikaner:innen in Freiburg

Venezuela am Rand des US-Vasallentums, Grönland als geopolitisches Lustobjekt, mörderische ICE-Einsätze mitten in Minneapolis. Was sagen solche Bilder, die im Jahr 2026 in atemberaubendem Tempo über unsere Bildschirme flackern, über den Zustand der USA? Und was über uns, die wir sie von der anderen Atlantikseite aus betrachten und um den Fortbestand der westlichen Wertegemeinschaft ernstlich fürchten müssen? Unsere spontan anberaumte Gesprächsrunde bringt Amerikaner:innen aus Freiburg zusammen, um innezuhalten und laut zu denken. Wir wollen keine allgemeingültigen Antworten ausrufen, sondern Irritationserfahrungen, Widersprüche und offene Fragen ausloten. Wie fühlt sich politische Eskalation an, wenn sie einem plötzlich selbst zustößt? Was bedeutet es konkret, wenn eine Macht wie die Donald Trumps sichtbar wird – auf der Straße, an Grenzen, in sich stets überschlagenden Schlagzeilen? In einem offenen, moderierten Austausch versuchen wir, „The Lay of the Land“ zu erkunden: die US-Gesellschaft und die Politik, die sie hervorbringt. Ihre Brüche, ihre Spannungen. Persönlich, präzise und ohne alarmistische Vereinfachungen. Es geht um Einordnung statt Empörung, um Zuhören statt Zuschreiben!

Anmeldung erforderlich!

frei

Englisch

Carl-Schurz-Haus, Eisenbahnstr. 62, 79098 Freiburg

Dienstag, 10.2.2026 | 19:00 – 20:30 Uhr

Veranstalter: Carl-Schurz-Haus