Papst Leo XIV. und der Katholizismus in den USA: Zwischen Trumpismus und katholischer Soziallehre
Vortrag | Mittwoch, 18.3.2026 | 19:30 Uhr
Vortrag | Mittwoch, 18.3.2026 | 19:30 Uhr
Mit der Wahl des Kardinals Prevost zum neuen Papst Leo XIV. stehen viele konservative amerikanische Katholiken vor einer schwierigen Wahl: Bleiben sie dem römischen Lehramt mitsamt seinen Aussagen zur naturrechtlich begründeten Sozialordnung und seinem Liebensdienst an den Armen und Migranten treu oder entscheiden sie sich für den radikalen Nationalismus ihres Präsidenten, der von einer Mehrheit gerade der weißen Katholiken gewählt worden ist? Und wie verhält sich der Episkopat angesichts eines ethnokulturell ungemein pluralistischen Katholizismus in den USA, der wesentlich die Spaltungen der gesamten Gesellschaft widerspiegelt? Der Vortrag untersucht die historischen und gesellschaftlichen Hintergründe der gegenwärtigen Situation amerikanischer Katholiken und ihres Verhältnisses zum römischen Lehramt.
Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er beschäftigt sich vorrangig mit der Geschichte der USA in der Antebellums- und Bürgerkriegsepoche sowie in der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg, Frauen- und Geschlechtergeschichte der USA, Geschichte des US-amerikanischen Katholizismus sowie der Westernisierung und Kulturgeschichte des Kalten Krieges.
frei
Deutsch
Franziskussaal, Prinz-Eugen-Str. 2 | 79102 Freiburg
Mittwoch, 18.3.2026 | 19:30 – 21:00 Uhr
Veranstalter:
Copyright: Edgar Beltrán / The Pillar